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Präsentation
Luyten
S.A. kann auf eine gewerbliche Vergangenheit von Rang zurückblicken.
Das hochgradig spezialisierte Unternehmen befasst sich mit
der Produktion von Kristallen, Schuppen, Kugeln und Eiern
aus farbbeständigem destilliertem Naphthalin, Erzeugnisse,
die vorrangig als Insektizide und zur Fernhaltung von Schädlingen
verwendet werden.
Raffiniertes Naphthalin wird in der Textilindustrie
weitläufig als Mottenschutz (Naphthalin) und in der Herstellung
von Zwischenprodukten als Färbemittel eingesetzt.
Luyten
hat sich in den letzten Jahren zu einem bedeutenden Forschungs-
und Entwicklungszentrum für Naphthalin-Spezialprodukte
entwickelt. Die Firma ist ein Pionier in der Produktion von
spezifischen Sortierungen raffinierten Naphthalins, die bei
der Produktion von Schleifmitteln der Spitzentechnologie verwendet
werden.
Diese
Schleifmittel müssen eine extrem feine Toleranz aufweisen,
denn sie werden im Allgemeinen für spezielle Metalle
verwendet, wie man sie beispielsweise bei Motoren für
die Luft- und Raumfahrtindustrie und auch in anderen Sektoren
der Spitzentechnologie vorfindet, in denen sehr enge Toleranzen
und präzise Spezifikationen erforderlich sind. Diese
von Luyten entwickelten Avantgarde-Techniken stellen für
das Unternehmen ein enormes Wachstumspotential dar. Luyten
produziert ungefähr 10.000 Tonnen Naphthalin pro Jahr von denen
90 % auf den Export entfallen. Das Unternehmen beschäftigt
ca. 30 Personen, und die Produktionsstätte in Marche-les-Dames
arbeitet im 24-Stunden-Betrieb.
Rechtlich verfügt Luyten über die vom Ministerium
für Soziales, Gesundheit und Umwelt erteilte Zulassung
zur Kommerzialisierung von Naphthalin.
Luyten
ist in seinem Aktivitätsfeld weltweit anerkannt und gehört
seit 1993 zur kanadischen Gruppe Recochem
Inc.
Firmengeschichte
Die
Geschichte der Fabrik Luyten, die nach ihrem Gründer
Louis Luyten benannt ist, reicht mehr als ein Jahrhundert
zurück.
Im
Jahr 1890 wird der Bergwerksingenieur Louis Luyten nach Marche-les-Dames,
einer kleinen Stadt in der Nähe von Namur (Wallonien)
geschickt, um dort eine Teerbrennerei aufzulösen.
1893
lässt er sich dort mit dem Vorhaben nieder, Farbstoffe
zu produzieren. Diese Idee gibt er jedoch schnell wieder auf
und widmet sich von diesem Zeitpunkt an der Reinigung von
Naphthalin. Louis Luyten gründet eine Gesellschaft mit
beschränkter Haftung, die "Usines Louis Luyten",
eine Naphthalinraffinerie und florierende Familienunternehmung,
die in dieser Form bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts
bestand.
1949
nimmt die Firma Luyten unter der Direktion von Pierre Waucquez,
dem Enkel von Louis, die Produktion von desodorisierenden
Duftsteinen auf, die aus parfümiertem Naphthalin und
Paradichloridbenzol hergestellt werden.
Pierre
Waucquez leitet das Unternehmen bis 1984 und verkauft es dann
an die noch junge SOPAR-Gruppe, die aus der fünf Jahre
zuvor durchgeführten Fusion mit der Gesellschaft Zelzote
Chimie hervorgegangen war. Letztere verfügt seit 1885
über ein eigenes Haus in Zelzate.
Die
SOPAR-Gruppe, mit deren Sitz in Brüssel , war in vier
Sektoren tätig, von denen jeder über einen eigenen
Produktionsstandort verfügte: Chemie in Zelzate, Pharmazie
in Sart-Dames-Avelines, Biochemie in Brüssel und Drogerie
in Marche-les-Dames. Letztgenannte Fabrik wird im Laufe der
Zeit vergrößert und modernisiert.
Mit
der ursprünglichen Fabrik "Usines Louis Luyten"
und der Produktion gereinigten Naphthalins reichte der Drogerie-Bereich
von SOPAR nun an die unterschiedlichsten Chemie-Sektoren heran.
Die Produktpalette für den Drogerie-Bereich umfaßte
Desodorierungs-, Mottenschutz- und Desinfektionsmittel, Entkalker-Schaum
u.v.m.
Im
Jahr 1993 kauft die kanadische Gruppe Recochem Inc. Luyten
S.A. auf und behält den ursprünglichen Namen bei.
Die Hauptaktivitäten von Luyten bleiben unverändert.
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